Beschreibung
Beschreibung:
Dieses Werk ist eine Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und den unauslöschlichen Spuren, die Zeit, Bewegung und Berührung hinterlassen. Durch den Einsatz von Kohle und Sand entsteht eine lebendige, fast archaische Textur, die an verwitterte Oberflächen oder vergessene Mauern erinnert. Die dunklen Schattierungen wirken wie Schatten aus der Vergangenheit, während die helleren Bereiche den verblassenden Kontrast zur Gegenwart darstellen.
Aussage:
Das Kunstwerk zeigt die Fragilität von Erinnerungen und die Spuren, die Menschen und Zeit auf ihrer Umgebung hinterlassen. Nichts bleibt unverändert – das Werk ist eine visuelle Metapher für das, was vergeht, aber dennoch weiter existiert. Die diffuse, scheinbar zufällige Verteilung der dunklen Flächen symbolisiert das Unkontrollierbare des Lebens, während die leichten, fast ausgewaschenen Partien eine stille Melancholie vermitteln.
Gefühl beim Erschaffen:
Die Arbeit mit Kohle und Sand fühlte sich fast meditativ an – wie eine Rückkehr zu etwas Ursprünglichem. Die Textur entstand intuitiv, durch Wischen, Reiben und Verdichten, sodass der Prozess fast genauso wichtig wurde wie das fertige Werk selbst. Das Werk soll beim Betrachter sowohl eine Ruhe als auch eine tiefe Reflexion hervorrufen – ein Innehalten vor der Vergänglichkeit.

